Wachstumswahn mit Schuldenvirus

Schon vor der Corona-Krise war unser Buchholz infiziert. Mit dem Schulden- und Wachstumsvirus. Jetzt zeigt sich, wie schwer diese verharmloste Infektion wirklich ist: für das laufende Jahr wird mit einem zusätzlichen, ungeplanten Haushaltsdefizit von über 10 Mio. EUR gerechnet! Weiterlesen

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Fahrrad-Demo – Klasse-Aktion!

Auf so viel Resonanz wagte Herbert Maliers, langjähriges BIO-Mitglied, wohl kaum zu hoffen: An die 140 Leute von ganz jung bis hoch-betagt kamen am 6. Juni auf ihren plakatierten Drahteseln „5 vor 12“ zur Fahrraddemo, um für einen „Neustart für den Klimaschutz“ zu demonstrieren. Zur Demo aufgerufen hatten Greenpeace, BUND, Fridays for Future, Parents for Future und der Verein Buchholz fährt Rad e.V. Weiterlesen

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Buchholz schöner Osten ist bedroht – Infokästen

In diesen außergewöhnlichen Zeiten („Coronakrise“) suchen viele Menschen das Grüne! Gerade jetzt wird besonders deutlich, wie sehr wir Natur und Grün um uns herum brauchen. Gleichzeitig geht Buchholz damit bedenklich stiefmütterlich um. Buchholz schöner Osten – wunderbare Naherholungslandschaft – ist stark bedroht. Wie können mehr Menschen merken, dass genau die grüne Umgebung gefährdet ist, in der sie jetzt so nett und ruhig spazieren, joggen, radeln…? Aus unserer Sicht besteht jetzt ein guter Zeitpunkt, um im bedrohten Osten mit Infokästen darauf aufmerksam zu machen, was Buchholz mit unserem Grün vorhat.

Wer hat Lust und Geschick, im „gefährdeten Ostgebiet“ einen Infokasten für unsere Flyer einzurichten? Bitte melden, möglichst per E-Mail an info@ostring-buchholz.de. Info-Flyer (21cm x 10 cm) stellen wir gerne zur Verfügung.

Wir wünschen Ihnen trotz allem ein frohes Osterfest. Genießen Sie – hoffentlich gesund – das Grün unserer Umgebung!

Vielen Dank für eure Unterstützung. Die ersten Kästen stehen:

  • Ernststraße (Ecke Am Krützbarg)
  • Langen Sal (beim kleinen Teich)
  • Lüneburger Straße (am Durchgang zur Hermann-Burgdorf-Straße)
  • Hittfelder Kirchweg (am Teich zum Schaftrift)
  • Bürgermeister-Adolf-Meyer-Straße
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Buchholz 2025plus: wo stehen wir?

Die Planungen zur Umwandlung von reichlich Wiesen und Acker in ein Neubaugebiet mit bis zu 1500 Wohneinheiten hinterm Finanzamt schreiten kräftig voran. Die Politik hat im Verwaltungsausschuss am 19. März 2020 mehrheitlich – ohne jedwede Kenntnis über die damit verbundenen Kosten für alle Steuerzahler –  für eine „Vorzugsvariante“ zur Realisierung der Oststadt gestimmt (siehe Ratsdrucksache DS 16-21/0546.001 (9 MB)).

Dass der Landkreis die knapp 16 ha große Rütgersfläche nach Sanierung zu 90-95% für bebaubar hält (vgl. Stellungnahme vom 20.02.2020) und dass das Canteleu-Viertel ebenfalls eine Kapazität für ca. 250 Wohneinheiten aufweist … all das spielte in dem Entscheidungsprozess für Buchholz 2025plus keinerlei Rolle. Durch die Schaffung des neuen Wohnviertels auf der „grünen Wiese“ im Osten soll erreicht werden, dass kein Weg mehr an einer „Ostumfahrung“ vorbeiführt.

Warum ist genau diese Straße für die Stadtverwaltung, CDU und FDP so wichtig? Eine Ostumfahrung bedeutet eine ganz grundlegende Weichenstellung für die bauliche Weiterentwicklung von Buchholz in Richtung Wachstum: Der Grundstein für viel weitere Bautätigkeit von Vaensen bis Holm-Seppensen wäre mit einem Ostring erfolgreich gelegt. Nur folgerichtig soll die Verwaltung im Auftrag von CDU/FDP schon mit der Suche nach zusätzlichen Flächen für Wohn- und Gewerbegebiete beginnen! Siehe Ratsdrucksachen DS 16-21/0633 und DS 16-21/0652.

Während dar Rahmenplan fürs Neubaugebiet von einem Berliner Planungsbüro erarbeitet wird und der Planungstand öffentlich gemacht wurde, wird ein Entwurf für einen neuen Ostring separat und nicht öffentlich von einem anderen Büro erstellt. Es war zweifellos gewollt, dass sich die Politik zunächst nur mit dem Neubaugebiet befassen musste. Mit dieser Planung vor Augen soll die Bereitschaft erhöht werden, einem Ostring zuzustimmen. Genau das ist leider momentan zu erwarten. SPD und Grüne werden nach jetzigem Stand alles mittragen, weil sie – sicherlich zurecht – sozialen Wohnraum realisieren möchten. Doch der Preis dafür ist enorm!

Die gegenwärtigen Planungen ignorieren nicht nur die völlig ungeklärte Kostenfrage für einen Ostring. Sie blenden auch die 2019 veröffentlichte miserable Buchholzer Verkehrsklimabilanz aus – mit einem Emissionsplus von 12% gegenüber 2010. Erreichen müssten wir ein Minus! Unnötiger Flächenfraß vernichtet Lebensraum und Orte zum Erholen.

Für uns als BIO ist klar: Ganz Buchholz braucht nicht nur weniger Autoverkehr, sondern gute Alternativangebote! Nur so bleiben wir mobil und schützen unsere Umwelt – eine Umwelt, die wir jetzt und zukünftig brauchen. Die Unsummen, die ein Ostring verschlingen würde, fehlen für den nötigen Ausbau von umweltgerechter Mobilität. Dies werden wir wieder und wieder an Entscheidungsträger und Buchholzer Bürger*innen herantragen. Denn: Natur lässt nicht mit sich handeln! Mobilität ist jedoch veränderbar.

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Flyer-Verteilung vor Planungswerkstatt Buchholz 2025+

In Buchholz laufen die Planungen für Wohnbebauung beim Finanzamt und einen Ostring. Damit Buchholzer Bürger und Bürgerinnen nicht nur von der Stadtverwaltung Informationen über das Großprojekt Buchholz 2025+ erhalten, haben einige BIO-Mitglieder vor der Waldschule die neuen BIO-Flyer zahlreich verteilt. 

Am 16.11.2019 gab es eine unerwartete Aktion der BIO vor der Waldschule Buchholz. Dort kamen 50 ausgeloste Bürger, die Mitglieder des Stadtrates sowie Vertreter einiger Verbände zu einer sogenannten Planungswerkstatt zusammen. Dazu hatte der Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse das zweite Mal eingeladen. Die Teilnehmer sollten dieses Mal über drei Entwürfe zur Bebauung rund um das Finanzamt beraten. Im Gegensatz zur 1. Bürgerwerkstatt vor zwei Jahren gaben die Veranstalter der BIO keine Möglichkeit, in der Planungswerkstatt mitzuarbeiten. Begründet wurde dieser Schritt damit, dass es dieses Mal nicht um den Ostring ginge. Außerdem sei die BIO kein echter Verband. Also stellten sich einige BIO-Vertreter zum Flyer-Verteilen direkt vor den Eingang zur Bürgerwerkstatt. Fast alle der etwa 100 Teilnehmer nahmen den Flyer entgegen. Auf diese Weise konnten wir von der BIO vermutlich mehr Informationen in die Werkstatt tragen, als wenn wir direkt daran teilgenommen hätten. Die Parents For Future waren übrigens auch vor Ort.

Download BIO-Flyer (2 MB)

Download BIO-Stellungnahme zu Buchholz 2025+

Alle wesentlichen Informationen zur Planungswerkstatt und dem Planungsprozess von „Buchholz 2025+“ finden Sie auf dieser offiziellen Webseite der Stadt Buchholz: www.buchholz2025plus.de Ab sofort können Sie dort auch Ihre Ideen, Kommentare, Anmerkungen, Kritik etc. einbringen.

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Überraschung aus dem Kreistag

Die CDU-Kreistagsfraktion hatte zusammen mit der Fraktion der Wählergemeinschaften beantragt, 1 Mio. EUR für die Wiederaufnahme der Ostring-Planungen in den Kreishaushalt einzustellen. Der Antrag wurde in der Sitzung des Kreistags am 22.10.2018 mit knapper Mehrheit von 26:25 Stimmen überraschend abgelehnt. Gegen den Antrag stimmten angeblich SPD, Grüne und Freie Wähler. Zu verstehen ist diese Beschlussfassung von außen nicht. Das sind Geschichten, die vermutlich nur die Lokalpolitik schreibt. Also, macht es wie wir, kauft Popcorn und genießt diese Posse, solange sie noch andauert.

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Dramatischer Schuldenanstieg

Grafik: Stadt Buchholz i.d.N.

In der Sitzung des Rates der Stadt Buchholz i.d.N. am 25.09.2018 wurde vom Stadtkämmerer Dirk Hirsch der Haushaltsentwurf für den Doppelhaushalt 2019+2020 vorgestellt. Die Schulden der Stadt werden bis 2023 in schwindelerregende Höhen klettern. In den nächsten fünf Jahren soll gemäß Prognose der Schuldenstand von 52 Mio. EUR um rd. 67 % auf dann 87 Mio. EUR steigen. Weiterlesen

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Neuer BIO-Vorstand

Auf unserer Mitgliederversammlung, die am 14.09.2018 in der Heideschule stattfand, wurde ein neuer BIO-Vorstand gewählt:

Grit Weiland (Vorsitzende)
Dr. Rolf Reineke-Koch (Stv. Vorsitzender)
Britta Berkowski (Schriftführerin)

Peter Eckhoff ist als Kassenwart in seinem Amt bestätigt worden. Weiterlesen

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Kreis-SPD beantragt unverzügliche Aufnahme der Ostring-Planungen

Die SPD-Fraktion im Kreistag hat im Zusammenhang mit den Planungen für die Neugestaltung des Verkehrsknotenpunktes Hamburger Straße/Nordring/Buenser Weg die unverzügliche Aufnahme der Planungen für den nördlichen Teil des Ostrings beantragt. Antragsteller ist ausgerechnet der ehemalige Buchholzer Bürgermeister Norbert Stein, der von sich behauptet, entgegen seiner Partei-Freunde in Buchholz immer noch gegen den Ostring zu sein. Warum stellt man dann einen solchen Antrag? Muss man nicht verstehen, oder? Wir sind misstrauisch und bleiben auf der Hut.

Antrag der SPD-Fraktion vom 04.09.2018 (Vorlage VA0442/2018-02)

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Erarbeitung Rahmenplan Buchholz 2025plus

Die Stadtverwaltung hat nun das weitere Vorgehen zur Erstellung eines Rahmenplans „Buchholz 2025plus“ (Oststadt und Ostring) vorgestellt:

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